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Biologie

Naturwissenschaften im Allgemeinen prägen unsere Gesellschaft und bilden einen wesentlichen Teil unserer kulturellen Identität. Der Beitrag der Biologie liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Die von der Natur ausgehende Faszination und das Wissen, dass der Mensch seine Umwelt tiefgreifend beeinflusst, zugleich aber Teil derselben ist, führen die Schüler zur Achtung vor dem Lebendigen und zur Verantwortlichkeit des Menschen für sein Handeln. Biologische Erkenntnisse in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart haben für die Medizin und Pharmazie sowie in den Bereichen Ernährung, Gentechnik, Biotechnologie und Umwelt hohe gesellschaftliche Relevanz und gewinnen auch in der technischen Anwendung zunehmend wirtschaftliche Bedeutung.

Biologie Blatt, Quelle: Pixabay
Biologie Blatt, Quelle: Pixabay

Das Fach Biologie fördert durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen und den Arbeitsmethoden der Fachwissenschaft die Kompetenzen, die Schüler für eine aktive Teilhabe an öffentlichen Diskussion, aber auch für eine naturwissenschaftlich-technische Berufsorientierung benötigen. Die Erkenntnisse der Humanbiologie oder die Sichtweise der Evolutionstheorie beeinflussen überdies in hohem Maß unser Selbstverständnis und unser Weltbild (siehe KC, gymn.Oberstufe 2017).

Wir Biologielehrer des Hölty-Gymnasiums möchten einen Beitrag dazu liefern, unsere Schülerinnen und Schüler zu einem rational fundierten Selbst- und Weltverständnis sowie sie zu verantwortungsvollem Handeln und Urteilen zu befähigen.

Aus diesem allgemeinen Bildungsanspruch ergeben sich die folgenden konkreten Anforderungen an den Unterricht; er muss

  • Biologisches Fachwissen und Methodenkenntnis vermitteln,
  • Anwendungsbereiche angemessen berücksichtigen,
  • Wissenschaftspropädeutisch ausgerichtet sein,
  • Fächerübergreifende Aspekte aufnehmen,
  • Ethische Reflexionen einbeziehen,
  • Zur Persönlichkeitsbildung beitragen
  • Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen.
Fachkräfte

Annika Bartels, StR’
Jessica Beuker, StR’
Jan Berns, OStR
Inga Bokelmann, StD’
Aline Borchard, OStR’
Sylvia Franke, StR’
Lena Ludynia, StR’
Nicola Natusch, OStR’

Sophia Schaate, StR’
Stephan Schierbaum, StD
Mirko Schäfer, OStR
Julia Stebner, StR’
Julia Steinig, StR’
Kirsten Stockmeier, OStR’
Lena Wohlert, StR’

Sekundarbereich I

Unterrichtsinhalte: SC Biologie Sek I 2016.pdf

Leistungsbewertung:

Pro Halbjahr wird eine schriftliche Arbeit geschrieben. Diese Leistung geht zu 40% in die Endnote ein.

Als mündliche Leistung zählt zunächst die Mitarbeit im Unterricht, die Hausaufgabenbereitschaft aber auch das Anfertigen und Halten von Referaten, experimentelles Arbeiten zu Hause oder in der Schule sowie andere fachspezifische Lernzielkontrollen.

Lehrbuch: Natura, Ausgabe G9, Klett Verlag

Anmerkungen:

Die Fachschaft Biologie hat die Möglichkeit, im Bereich der Molekularbiologie ein Schülerpraktikum für den Jahrgang 10 und die Oberstufe anzubieten. Das Kerncurriculum für das Fach Biologie sieht für die zehnte Klasse und die Oberstufe den Themenbereich der Molekulargenetik vor. Dabei werden speziell auch Methoden der modernen Biochemie angesprochen (DNA-Aufreinigung, Gelelektrophorese, Polymerasekettenreaktion (PCR)). Das Kerncurriculum für die Oberstufe Biologie greift explizit die Methoden der Gelelektrophorese und der PCR auf, insbesondere im Kontext der Bewertung von transgenen Organismen. Mithilfe der schuleigenen Ausstattung und der Möglichkeit eines integrierten Praktikumstages werden die Methoden der DNA-Isolation, der PCR und der Gelelektrophorese für die Schüler auch praktisch erfahrbar, so dass ihnen ein erweiterter Einblick in die Arbeitsweisen der Molekularbiologie ermöglicht wird.

Zurzeit wird eine Arbeitsgemeinschaft Aquarien & Terrarien angeboten.

Sekundarbereich II

Unterrichtsinhalte: Biologie_Schulcurriculum_SekII.pdf

Wahlmöglichkeiten

Biologie kann wie folgt angeboten werden:

  • als vierstündiges Prüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau
  • als vierstündiges Prüfungsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau
  • als vierstündiges Ergänzungsfach auf grundlegendem Anforderungsniveau

Leistungsbewertung:

Im 1. Semester und 2. Semester werden insgesamt drei Klausuren zweistündig geschrieben. Im 3. und 4. Semester variiert die Klausurenanzahl je nachdem, ob die Prüfungsfächer P1-P4 angewählt wurden (hier: 3 Klausuren mit abiturvorbereitender Klausur) oder Biologie als P5- oder Ergänzungsfach in das Abitur eingebracht werden soll (2 Klausuren).

Werden zwei Klausuren geschrieben, geht die schriftliche Leistung zu 50% in die Kursnote ein. Wird nur eine Klausur geschrieben, überwiegt die mündliche Leistung in diesem Semester (60%). Eine Ausnahme bildet das 4. Semester. Hier geht die schriftliche Leistung auch mit 50% in die Gesamtnote ein.

Die Mitarbeit im Unterricht besteht in mündlichen (Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Referaten u.a.) und schriftlichen Beiträgen (Klausuren) sowie sonstigen Leistungen (experimentellen Leistungen, Datensammlungen, Protokolle, Test. u.a.) die im Unterricht erbracht werden. Im Fach Biologie kann eine besondere Lernleistung ins Abitur eingebracht werden. Dies erfolgt in der Regel über die erfolgreiche Teilnahme an einem Wettbewerb (z.B. Jugend forscht).

Lehrbuch: Natura 11/12, Klett-Verlag

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