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Leitbild des Hölty-Gymnasiums Wunstorf

„Wir betrachten es als unsere Aufgabe, den wissenschaftlichen, zu selbständiger Arbeit führenden Sinn zu pflegen und unsere Zöglinge zu Persönlichkeiten zu erziehen.“
(aus dem Leitbild des evangelischen Schullehrer-Seminars zu Wunstorf an der Bahnhofstraße, Einweihungsfeier 1876) [1]

An diesen grundlegenden Bildungs- und Erziehungszielen aus dem Jahr 1876 orientiert sich, ergänzt um Ziele des demokratischen Zusammenlebens, auch das aktuelle Leitbild des Hölty-Gymnasiums Wunstorf:

Bildung vermitteln – Selbstständigkeit fördern!

Lernen und Lehren am Hölty-Gymnasium Wunstorf soll für die Zukunft qualifizieren. Dieser Bildungsanspruch wird durch transparente Leistungsanforderungen und durch Förderung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung erreicht.

Gymnasiale Bildung am Hölty-Gymnasium Wunstorf wird durch die vielfältige Verbindung von Instruktion durch die Lehrkraft und selbstständigem Lernen garantiert.

Moderne Unterrichtskultur zeigt sich am Hölty auch in differenzierenden Aufgabenstellungen und individuellen Förderangeboten.

Für das Hölty-Gymnasium sind Bildung und Erziehung eine gemeinsame Herausforderung für Schülerinnen und Schüler, Kollegium und Elternschaft.

Die Entwicklung der Lehr- und Lernkultur am Hölty-Gymnasium bezieht aktuelle Herausforderungen der digitalen Welt mit ein. Mit forschender Neugier und kritischer Reflexion gegenüber pädagogisch sinnvollen Lösungen wollen wir auf Veränderungen im Medienkonsum sowie auf neue Anforderungen im digitalen wie analogen Kommunikations- und Sozialverhalten reagieren. Als besonderes Bildungsziel sehen wir die Entwicklung von Umweltbewusstsein und nachhaltiger Handlungskompetenz.

Lebendige Demokratie lernen und weiterentwickeln

Die Schulzeit ist ein prägender Abschnitt des Lebens. Hier werden grundlegende Werte gelebt und Haltungen entwickelt, die für das Zusammenleben in der Schulgemeinschaft und im demokratischen Gemeinwesen bedeutend sind.

Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre eigenen Interessen erkennen, in größere gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge einordnen, dort selbstbewusst und differenziert artikulieren und umsetzen.

Wir gestalten ein Schulklima, das von Aufgeschlossenheit, Interesse am Austausch und der Kommunikation, Fairness und Toleranz sowie gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt ist.

Sämtliche Formen von Menschenfeindlichkeit akzeptieren wir nicht. Wir sehen es als unsere Pflicht an, gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit unsere Stimme zum Widerspruch zu erheben und aktiv zu werden.

Wir legen Wert auf die Auseinandersetzung mit Zukunftsherausforderungen wie dem Klimawandel, den Grenzen des Wachstums und des Wohlstands oder der Bedrohung der Demokratie durch autoritären Nationalismus. Als Antwort wird das Prinzip der Nachhaltigkeit vielfältig diskutiert, u.a. im „Eine-Welt“-Ansatz und im gemeinsamen Europa. Auf diese Weise leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Demokratie.

Lebensraum Schule nachhaltig gestalten

Unsere Schule ist eine offene Ganztagsschule. Sie ist Arbeitsplatz und Lebensraum für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Angestellte, ebenso für Eltern, die auf freiwilliger Basis tätig sind.

Die Raumausstattung, gerade auch im Hinblick auf die anstehenden umfänglichen Neubauten, soll moderne Medientechnik und gesunde Lern- und Arbeitsbedingungen garantieren. Auch die Raumgestaltung orientiert sich am Prinzip der Nachhaltigkeit und ist funktional. Sie eröffnet Möglichkeiten für Beratung, Differenzierung, selbständige Arbeit, Gruppenaktivität und Freizeitgestaltung.

Kooperation leben

Gelebte Kooperation gehört zu den zentralen Wertvorstellungen unserer Schule. Das Zusammenwirken mit gemeinschaftlichen Zielen kann nur in einer Kultur des Miteinanders unter Schulleitung, den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie der Elternschaft gelingen. Dies setzen wir um durch: gegenseitigen Respekt, ein ehrliches Miteinander, Einhaltung von Regeln und Abmachungen, transparente Kommunikation sowie einen ständigen Informationsfluss.

Die Planung und Evaluation des Unterrichts soll verstärkt kooperativ geleistet werden. Bei der Durchführung des Unterrichts werden fächerübergreifende Fragestellungen berücksichtigt.

Unsere Schule sieht sich als Partner für außerschulische Kooperationen (Vereine, Hochschulen, Unternehmen) und verschafft den Schülerinnen und Schülern auch auf diese Weise eine Orientierung für Studien- oder Berufswahl.

Jedoch: Bildung erschöpft sich nicht in der ökonomischen Verwertbarkeit, sondern vermittelt Schülerinnen und Schülern überfachliche Erkenntnisse und Einsichten, fördert eine reflektierte Persönlichkeit und befähigt sie, Schönheit und Glück zu erfahren.”

[1]  K. Knoke: „Das erste Triennium des Königl. evangelischen Schullehrer-Seminars zu Wunstorf“

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