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Die Kurt Alten Stiftung lädt ein – Coaching in demokratischer Führungskultur

Im Rahmen der Begabungsförderung des KOV konnten 8 Schülerinnen und Schüler mit den besten 5% verschiedener Studienfelder der Leibniz-Universität Hannover zusammenarbeiten – konkret im Erforschen, Verstehen und Ausprobieren von motivationstheoretisch, demokratisch und produktivitätsorientiert reflektierten Führungsstrategien. Dazu wurden die Stipendiaten der Stiftung eine Woche lang in Celle-Hustedt einquartiert und im Rahmen des „Leibniz-Universität Exzellenzprogramms“ in Blockseminaren über fünf Tage fortgebildet.

Die Kurt Alten Stiftung hatte zusätzlich vom HGW Marie B., Vincent K., Emma K., Till W., Johanna B., Mathis H., Armin W. und Pau B. K. eingeladen, eine, wie Herr Prof. Dr. Helber es nannte, bildungstheoretisch und vor allem -praktisch informierte Perspektive hinzuzufügen, wenn angehende Führungskräfte aus BWL, VWL, Jura, Maschinenbau, Produktionstechnik und ähnlichen Sparten zusammenkommen sollten, um Logik und Praxis moderner und Demokratie abbildender Führungsqualität zu diskutieren. Als Referent war Herr Dr. Thielen sowieso vor Ort, so dass eine Betreuung der Höltyaner leicht zu gewährleisten war.

Prof. Helber zeigte sich beeindruckt von der logischen Klarheit der Beiträge der Hölty-Schülerinnen und -Schüler, und auch den Studierenden erschien die viel stärker geisteswissenschaftlich orientierte und weniger monetär gewinnorientierte als genuin ethische Perspektive, mit der die SuS sich den Aufgabenfeldern näherten, immer wieder gewinnbringend. Gerade von Schülerseite aus, so die Studierenden in der Feedbackrunde des Abschlussplenums, sei viel nachhaltiger und ressourcenorientierter gedacht worden, als ihnen, den eher am fachlichen Inhalt orientierten Mitdenkern, dies möglich gewesen sei.

Prompt sagte Herr Helber auch für das nächste Jahr zu, Plätze für das Hölty Gymnasium freizuhalten: Man wolle auf die erfrischenden Beiträge unserer Schüler nicht verzichten. Auch intellektuell sei die Klarheit von Schülerseite ab und an dazu angetan gewesen, so manchen studentischen Teilnehmer sehr zum Grübeln über die eigenen Grenzen einzuladen – was er durchaus als Kompliment für die Arbeit des Kollegiums am HGW verstanden wissen wollte.

Für 2027 ist also wieder eine KOV-Delegation in Celle-Hustedt angemeldet. Dass dies auch ganz praktische Vorteile hat, zeigt, dass das abendliche Networking in Verbindung mit der arbeitstäglichen großartigen Performance schon drei ehemaligen Schülern Förderung einbringen konnte! Das HGW bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung der Kurt Alten Stiftung, die immerhin die kompletten Kosten für Aufenthalt und Verpflegung der Hölty-Schülerinnen und Schüler übernimmt.

 

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